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Skater rollen durchs Filstal
 Wetterkapriolen halten Sportler nicht ab-B466 gesperrt
GOSBACH. Das sechste Filstal-Skating hat weniger Teilnehmer als erwartet auf die 21 Kilometer lange Strecke von Gosbach nach Gingen im Kreis Göppingen gelockt. Nur rund 3000 Teilnehmer nutzten am Samstag die Möglichkeit, unbeschwert über die Bundesstraßen zu rollen.
Von Karen Schnebeck
Manche Inlineskater können gar nicht genug bekommen. Otto Schwarz zum Beispiel. Der 70-Jährige war am Samstag eigens aus der Slowakei angereist, um am sechsten Filstal-Skating teilzunehmen. "Von so weit ist noch keiner angereist. Das ist natürlich ein tolles Vorbild für alle jungen Teilnehmer", sagt Rainer Bosch vom Verein Filstal-Skating aus Gosbach. Seine Begeisterung für den relativ jungen Sport brachten Otto Schwarz am Samstagabend gleich zwei Auszeichnungen ein. Er erhielt am Abschlussfest auf dem Parkplatz der Gingener Hohensteinhalle den Pokal für den ältesten Teilnehmer sowie den Pokal für die weiteste Anreise.
 Bevor die Skater am Abend feierten, stand aber zunächst der Sport im Vordergrund. Rund 3000 Teilnehmer rollten am Nachmittag auf die eigens für die Skater gesperrte B 466 von Gosbach nach Geislingen und dann auf Radwegen entlang der B 10 von Geislingen nach Gingen. "Es waren etwas weniger Leute als sonst", berichtet Rainer Bosch. Im Vorjahr seien es rund 3500 Teilnehmer gewesen.
Vermutlich seien einige wegen der Regenwolken zu Hause geblieben. Die meisten ließen sich aber von den Wetterkapriolen nicht abhalten. Sie erwartete ein buntes Rahmenprogramm neben dem eigentlichen Lauf, der mittlerweile auch Ü-Lauf genannt wird, weil er von einem großen Getränkehersteller aus Bad Überkingen gesponsert wird.
Vor dem Lauf vergnügten sich viele Skater beim Yellow-Duck-Challenge. Dabei werden gelbe Plastikenten auf einem Streckenabschnitt der Fils in Gosbach ins Rennen geschickt. Und weil Skater nicht genug bekommen, wurde außerdem ein Inline-Parallelslalom ausgetragen.
  Gegen 16 Uhr startete dann der Massenpulk. Wem die 21-Kilometer-Strecke zu lang war, stieg einfach unterwegs erst ein oder nahm das Angebot des Besenwagens für müde gewordene Läufer an. Nach dem Lauf feierten die Sportler noch bis in den Abend vor der Gingener Hohensteinhalle, bevor sie in der Dämmerung in die Linienbusse stiegen, die sie zurück nach Gosbach brachten.
Aktualisiert: 06.06.2005, 09:08 Uhr
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