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FILSTAL-SKATING / Entspannter Lauf auf Inlinern von Gosbach über Geislingen
nach Gingen

Skater und Zuschauer kommen auf ihre Kosten

Leider ist er schon wieder vorbei: Der "Filstal-Skating-Ü-Lauf", wie das
Großereignis im Raum Geislingen seit diesem Jahr heißt, hat am Samstag
tausende Sportbegeisterte angelockt. Alle kamen auf ihre Kosten - Skater,
Zuschauer und Anfeuerer am Straßenrand und die vielen Helfer im
Hintergrund.

BETTINA SOMMER

GEISLINGEN

Der Verein Filstal-Skating unter seinem Vorsitzenden Rainer Bosch hat am
Samstag zum sechsten Mal gezeigt, wie Leute zum Sport treiben animiert
werden können. Der "Ü-Lauf" - dieses Anhängsel hat das Filstal-Skating in
diesem Jahr dank einem neuen Sponsor bekommen - zieht Skater aus der
gesamten Region und darüber hinaus an.

Die Veranstaltung ist auch in diesem Jahr perfekt organisiert: Wenn die
Kolonne in Gosbach startet, ist sie abgesichert von Polizei und Ordnern auf
Motorrädern und auf Inline-Skates, sie wird begleitet von Sanitätern und
einem "Besenwagen" der Feuerwehr, der müde Skater aufsammelt und ein Stück
chauffiert. Auch nicht zu verachten: die zwei Stationen mit kostenlosem
Getränkeausschank.

Wegen des neuen Sponsors in Bad Überkingen blieb den Skatern in diesem Jahr
eine Bergetappe erspart. Zwar mussten sie nach wie vor die Anhöhe zwischen
Hausen und Bad Überkingen bezwingen - und die sich anschließende Abfahrt -
dann aber gings durch den Kurort aufs Gelände der Mineralbrunnen AG. Dieses
erwies sich als prima Platz für ein Päuschen: Die Skater hatten mehr
Bewegungsfreiheit als beim Stopp in Reichenbach und die Polizei konnte in
aller Ruhe den aufgestauten Verkehr auf der B 466 auflösen.

Nach wie vor ist das Filstal-Skating auch ein Ereignis für die Zaungäste,
die sich entlang der Strecke postieren, um Bekannten zuzuwinken oder die
Skater ganz allgemein anzufeuern. Die Skater wiederum lassen sich gern
durch Rufe und Klatschen anspornen. Die letzten Meter bis zum Parkplatz der
Hohensteinhalle in Gingen wurden sie förmlich getragen. Dort stand ein
munteres Häufchen und zollte ihnen mit "Bravo"-Rufen Beifall.

Artikel vom 06.06.2005 aus SÜDWEST AKTIV

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