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Knapp 3000 Teilnehmer beim Filstal-Skating – Ein Wetter wie bestellt „Auf die Plätze, fertig, los!", hieß es am gestrigen Sonntag für knapp 3000 Skater in Gosbach. Bereits zum 10. Mal fand das Fils JOANNA STOLAREK Gosbach. „Das Wetter ist wie bestellt für uns“, freute sich Rainer Bosch vom eingetragenen Filstal-Skating-Verein am gestrigen Sonntag. Seit mittlerweile zehn Jahren findet die Massenveranstaltung bei ungebrochener Popularität statt. Oft spielte Petrus nicht mit. Aber diesmal passte alles: DieOrganisatoren und Teilnehmer waren zufrieden. Die Skater reisten wieder von nah und fern an, um bei diesem großen Event dabei zu sein. Am weitesten hatte es dieses Mal Steve Meskelley aus Michigan in den USA. Auch er wusste, dass sich die Reise lohnt: Schließlich wartete eine 23 Kilometer lange asphaltierte Strecke auf die Skater. Es ging von Gosbach bis nach Gingen hinab, auf der Bundesstraße durch das landschaftlich schöne Filstal. Ohne Hektik und Wettbewerb, ohne den Zwang ankommen zu müssen, einfach aus Spaß am Inline-Fahren. „Es ist ein wenig wie beim U-Bahn-Fahren“, erklärte Bosch das Prinzip von Filstal-Skating. „Manche steigen früher aus, manche später ein, einige fahren bis zur Endstation.“ Bevor es aber soweit war, sorgte ein buntes Rahmenprogrammfür einige Attraktionen. Die Kolping-Familie aus Gosbach organisierte ein Familienfest mit Speis und Trank und auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums gab es ein Modellautorennen. Auch das beliebte Entenrennen durfte nicht fehlen. Mittlerweile gehört es schon zur Tradition am Filstal-Skating, die kleinen gelben Enten in die Gos zu werfen und auf den günstigen Strom zu hoffen, was vor allem den Kindern Riesenspaß macht. Neben den Wettbewerben gab es am Stand der WMF-Betriebskrankenkasse Preise zu gewinnen und das Albwerk verteilte Fingerklingeln. Nach einer kurzen Aufwärmgymnastik gab der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Riegert pünktlich um 15 Uhr den Startschuss: „Auf die Plätze, fertig, los!“ – und der Pulk aus 2900 Menschen schlängelte sich durch Gosbachs Dorfmitte bis zur Bundesstraße und ab hier ging es weiter nach Gingen. Angefeuert von Zuschauern am Straßenrand glitten die zum Teil kostümierten Skater über den warmen Asphalt. Über 160 Helfer sorgten für ihre Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf der Massenveranstaltung; lediglich zwei kleinere Unfälle wurden registriert. Die Bad Überkinger Mineralbrunnen AG versorgte die Teilnehmer mit Getränken und ein Besenwagen sammelte die etwas müden Sportler ein. Nach zwei Stunden kamen die Filstal-Skater an ihrem Ziel, der Hohensteinhalle in Gingen, an. Dort gab es eine Abschlussparty, der Musikverein Gosbach sorgte für die Bewirtung. Bei der Prämierung gab es Urkunden: für den 73-jährigen Rudolf Wölfle aus Göppingen als ältesten Teilnehmer, für die Gosbacher Urzeitmenschen als beste kostümierte Gruppe und für Axel Vöhringer ausWaiblingen, der mit 119 Kilometern die weiteste Anreise auf Rollen hinter sich hatte. Aus München reiste die größte Gruppe an: 19 Personen, die sich gleichzeitig auch als Ordner zur Verfügung stellten. weitere Bilder erschienen auf einer Bilderseite (nur Zeitung) auf Seite 12 |
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